Sébastien Rouland

dirigent

"Werther" - Freiburger Oper - 2007

« Bei der Premiere am vergangenen Samstag im Stadttheater ließ der Dirigent so manche Streicher- und Bläsermelodie im eigenen Saft schmoren. Vor allem setzte Rouland auf eine Kontrastästhetik, die Massenet gefallen haben dürfte. » Andreas Strittmatter, Stadtkurier, 7. April 2007

« Und auch hier fallen die Nuancen dieser an melodischen Schönheiten so reichen Musik auf. Rouland und die Philharmoniker machen nicht den Fehler, Massenets Partitur expressionistisch umzudeuten, sondern führen nicht zuletzt mittels berückender Sololeistungen direkt hin zum Wert dieser zu Unrecht als eklektizistisch verdammten Musik. Und so wird aus diesem Theaterabend ein ganz sinnlicher. » Alexander Dick, BZ, 2. April 2007

« Emotionen und Bewegung kommen aus dem Orchestergraben. Sébastien Rouland am Pult des Philharmonischen Orchesters Freiburg bringt Massenets orchestrale Raffinessen voll zum Blühen. Rouland zeigt, dass der französische Komponist mehr zu bieten hat als den vielgescholtenen Zuckerguß. Ohne aufdringliches Massenet-Parfüm läßt er das Symphonieorchester mit geschmeidiger Phrasierung die Lyrismen und die vorhandenen dramatischen Impulse in diesem « drame lyrique » wunderschön spielen. » Siegbert Kopp, Südkurier, 3. April 2007

"Diese Interpretation hebt die reichen musikalischen Farben des Werthers, des Meisterwerks von Massenet, hervor. Sébastien Rouland dirigiert das Opernorchester mit Glanz und lässt all die subtilen Kontraste blühen. Dem Zwischenspiel "La Nuit de Noël", zwischen Akt III und IV, lauscht man mit verhaltenem Atem." Benjamin François, Dernières Nouvelles d'Alsace, 2. April 2007