Franco Fagioli

contre-ténor

"Berenice" (Demetrio) - Theater an der Wien - Janvier 2011

Viel Jubel des begeisterten Publikums erntete der argentinische Countertenor Franco Fagioli, der in der Rolle des Demetrio nicht nur alle Höhen der Partie problemlos meisterte, sondern auch in der Mittellage und in der Tiefe überraschte. Sein Duett "Se il mio amor" mit Berenice wurde vom Publikum mit frenetischem Szenenapplaus belohnt. Der neue Merker, 29.01.11, Udo Pacolt

Obendrein brachte der argentinische Countertenor Franco Fagioli das Publikum zum Toben. Perfekte Koloraturen, sein Demetrio war ein Ereignis. Nachrichten.at, 29.01.11

Zu dem überraschenden Höhepunkt des Abends zählte die Erstbegegnung mit dem jungen argentinischen Countenor Franco Fagioli. Mit der feurig vorgetragenen Arie "Sù, Megera, Tesifone, Aletto!", ließ er als Demetrio das Publikum hören, was sein mit großem Stimmumfang gesegneter und bis in Sopranhöhen reichender Countertenor zu leisten vermag. Faglios Timbre besitzt keinen glanzvoll betörenden Mezzotouch, sondern zeichnet sich durch eine leicht gepresst klingende, hysterische Nuance aus, die sich in der kräftigen (!) Sopranhöhe zu einer mitreißend viril-androgynen Exaltiertheit verfestigt. Das Publikum war nach der genannten Arie auch gleich ganz hingerissen von dieser überraschenden barocken Offenbarung, die die glutvolle Leidenschaft, die sich hinter diesen technischen Gustostückeln verbirgt, schonungslos entfachte. Das war wie eine Explosion. operinwien.at, 29.01.11, Dominik Troger

Obendrein brachte der argentinische Countertenor Franco Fagioli das Publikum zum Toben. Perfekte Koloraturen, sein Demetrio war ein Ereignis. nachrichten.at, 29.01.11